Erzählt Ihr Körper immer wieder
dieselbe Geschichte?
Wenn Beschwerden wiederkehren, bleiben trotz vorhandener Befunde und bisheriger Erfahrungen häufig Fragen offen. Im persönlichen Gespräch können Sie Fragen zu Wirbelsäule, Becken, Haltung und Belastung in Ruhe besprechen und mehr Klarheit für Ihren nächsten fachlichen Schritt gewinnen.

DE · TRPersönliches Beratungsgespräch auf Deutsch oder Türkisch
Kommt Ihnen das bekannt vor?
Sätze, die Sie vielleicht schon gehört haben
Diese Sätze höre ich in Gesprächen immer wieder. Sie zeigen, wie unterschiedlich Beschwerden erklärt und erlebt werden können.
- „Das sind idiopathische Rückenschmerzen.“
- „Sie müssen einfach mehr Sport machen.“
- „Das ist altersbedingt. Da kann man nichts machen.“
- „Seit ich mit Sport angefangen habe, ist es schlimmer geworden.“
- „Einmal Chiropraktik, nie wieder.“
- „Sie haben Ischias.“
- „Sie brauchen Einlagen.“
- „Lassen Sie sich einrenken.“
- „Bloß nicht einrenken lassen.“
- „Der Piriformis ist verkürzt.“
- „Die Bandscheibe ist schuld.“
- „Wechseln Sie Ihre Matratze.“
Vielleicht erkennen Sie sich nicht nur in einzelnen Sätzen, sondern auch in einer dieser beiden Situationen wieder.
Verschiedene fachliche Einschätzungen
Ich habe verschiedene fachliche Einschätzungen erhalten und möchte sie besser zusammenführen.
Ihnen liegen bereits Befunde, Erklärungen oder Empfehlungen aus unterschiedlichen Fachrichtungen vor. Bevor Sie einen weiteren Schritt wählen, möchten Sie verstehen, welche Fragen für Ihre persönliche Situation noch offen sind.
Bereits chiropraktische Erfahrung
Ich habe bereits chiropraktische Erfahrungen gemacht und möchte meine offenen Fragen in Ruhe besprechen.
Vielleicht ist eine frühere chiropraktische Erfahrung anders verlaufen, als Sie erwartet hatten, oder sie hat Fragen hinterlassen. Sie möchten das Erlebte zunächst einordnen, bevor Sie für sich über einen möglichen weiteren Schritt entscheiden.
Von Kopf bis Fuß
Eine Kette - keine Einzelteile
Wählen Sie einen Abschnitt und erfahren Sie, welche Aufgabe er innerhalb des Bewegungsapparates übernimmt und wie die einzelnen Bereiche zusammenspielen.
C0–C2 · Kopfgelenke
Der bewegliche Übergang zwischen Schädel und Halswirbelsäule
Schädelbasis, Atlas und Axis bilden gemeinsam die Kopfgelenke am Übergang zur Halswirbelsäule. Sie verbinden den Schädel mit der Wirbelsäule und ermöglichen fein abgestimmte Bewegungen des Kopfes.
Das obere Kopfgelenk zwischen Schädelbasis und Atlas (C0–C1) ist vor allem an der Nickbewegung beteiligt. Das untere Kopfgelenk zwischen Atlas und Axis (C1–C2) ermöglicht einen wesentlichen Teil der Drehbewegung des Kopfes nach rechts und links.
C3–C7 · Halswirbelsäule
Bewegungsführung und Lastverteilung im Nacken
Die Wirbel C3 bis C7 bilden den unteren, beweglichen Abschnitt der Halswirbelsäule. Gemeinsam ermöglichen sie Beugung, Streckung, Seitneigung und Drehung des Halses.
Bandscheiben übertragen und verteilen Belastungen zwischen den Wirbelkörpern. Die kleinen Wirbelgelenke führen und begrenzen die Bewegung, während Bänder und Muskulatur diesen Abschnitt stabilisieren. Über die Muskulatur steht die untere Halswirbelsäule zudem in enger funktioneller Verbindung mit dem Schultergürtel und dem oberen Rücken.
Th1–Th12 · Brustwirbelsäule
Der bewegliche Rahmen des Brustkorbs
Die zwölf Brustwirbel bilden den mittleren Abschnitt der Wirbelsäule. Über die Rippen-Wirbel-Gelenke sind sie mit den Rippen verbunden; gemeinsam mit dem Brustbein entsteht daraus der knöcherne Rahmen des Brustkorbs.
Bei der Ein- und Ausatmung bewegen sich die Rippen in diesen Gelenken und verändern das Volumen des Brustkorbs. Der Rippenkorb stabilisiert dabei die Brustwirbelsäule und begrenzt Beugung und Streckung, während kontrollierte Seitneigung und Drehung möglich bleiben.
L1–L5 · Lendenwirbelsäule
Stabilität und Beweglichkeit im unteren Rücken
Die fünf Lendenwirbel tragen einen großen Teil des Körpergewichts. Sie ermöglichen, den Rumpf nach vorn und zur Seite zu beugen und ihn wieder aufzurichten. Die Ausrichtung der Gelenke begrenzt die Drehbewegung, während die Bandscheiben zwischen den Wirbeln zur Verteilung der Belastung beitragen.
MRT- oder Röntgenaufnahmen können wichtige Informationen liefern. Wissenschaftliche Studien zeigen jedoch, dass Veränderungen an Bandscheiben und Gelenken häufig auch bei Menschen ohne Rückenschmerzen zu sehen sind. Eine sichtbare Veränderung zeigt deshalb für sich allein nicht, woher die Schmerzen kommen.
Das Becken · Zentrum der Körperstatik
Die tragende Brücke zwischen Ober- und Unterkörper
Das Becken bildet die funktionelle Verbindung zwischen Wirbelsäule und Beinen. Das Kreuzbein sitzt wie ein zentraler Schlussstein zwischen den beiden Beckenschaufeln und ist über die Iliosakralgelenke fest in den Beckenring eingebunden. In dieser Region werden Kräfte aus dem Oberkörper aufgenommen und auf die Beine übertragen.
Verändert sich die Ausrichtung der Beckenseiten, kann sich auch die Lastverteilung verändern. Wirbelsäule, Hüftgelenke und Muskulatur können darauf mit ausgleichenden Haltungs- und Bewegungsmustern reagieren. Wichtig dabei: Ein sichtbarer Beckenschiefstand ist nicht automatisch die Ursache von Beschwerden, sondern muss immer im Gesamtkontext betrachtet werden.
Hüfte & Knie · Bewegung unter Belastung
Wo Stabilität und Beweglichkeit zusammenspielen
Die Hüftgelenke verbinden das Becken mit den Beinen und übertragen die Kräfte des Oberkörpers auf die unteren Extremitäten. Ihre Beweglichkeit ermöglicht unter anderem Gehen, Sitzen, Aufstehen und Drehen, während die umgebende Muskulatur das Becken und die Beinachse stabilisiert.
Die Kniegelenke verbinden Ober- und Unterschenkel und passen sich bei jedem Schritt wechselnden Belastungen an. Hüfte, Knie und Fuß arbeiten dabei als funktionelle Kette zusammen. Veränderungen der Beweglichkeit oder Belastungsverteilung in einem Bereich können deshalb auch die Bewegungsmuster der angrenzenden Bereiche beeinflussen.
Füße · Basis der Bewegungskette
Die Grundlage für Stand und Bewegung
Die Füße tragen das Körpergewicht und passen sich unterschiedlichen Untergründen an. Das Zusammenspiel von Fußgewölben, Gelenken, Bändern und Muskulatur bildet dabei eine stabile und zugleich anpassungsfähige Grundlage für Gleichgewicht, Stand und Gang.
Beim Gehen werden die beim Auftreten entstehenden Kräfte über die Sprunggelenke an Knie, Hüften und Becken weitergeleitet. Gleichzeitig können Haltung und Belastung der darüberliegenden Körperbereiche die Stellung und Bewegung der Füße beeinflussen. Deshalb sollten die Füße immer im Zusammenhang mit der gesamten Bewegungskette betrachtet werden.
Orientierung vor dem nächsten Schritt
Erst verstehen. Dann entscheiden.
65 € · ca. 30 Minuten
Das Gespräch ist auf Deutsch oder Türkisch möglich.
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